Am Anfang der Selbstständigkeit warten zahlreiche Aufgaben und Behörden-Gänge auf den Existenzgründer. Die Anmeldung der Selbständigkeit im Haupt- oder Nebengewerbe erfolgt beim Gewerbeamt oder für Freiberufler beim zuständigen Finanzamt. Somit ist der erste Teil der Existenzgründung abgeschlossen. Weitere Formalitäten kommen dann nach und nach auf den Existenzgründer zu, verschaffen sie sich einen Überblick und nehmen sie Hilfen von Bekannten und Behörden in Anspruch.
Vor der Selbständigkeit sollte auch über ein Geschäftskonto nachgedacht werden, mit der Kontotrennung behalten Existenzgründer einen guten Überblick über die Ausgaben und Einnahmen. So fällt auch die monatliche Buchhaltung leichter. Vor der Existenzgründung sollte auch ein Businessplan ausgearbeitet werden. Dieses Konzept dient dem Gründer als Leitfaden für das spätere Unternehmen. In diesem Businessplan sollten wichtige Dinge wie die Geschäftsidee, der Standort, ein Lebenslauf, die Unternehmensbezeichnung (z.B. Mini GmbH), Kalkulationsbeispiele und der Firmenname drinnen stehen.
Im Internet gibt es bereits zahlreiche Businessplan Muster als Vorlage für den Existenzgründer, aber aufgepasst nicht alle Vorlagen sind kostenlos. Fragen sie bei der Agentur für Arbeit oder bei der Arbeitsgemeinschaft nach einem Businessplan Muster, einige Behörden helfen ihnen gerne weiter. Suchen sie sich einen Steuerberater in ihrer Nähe und besprechen sie alle weiteren Dinge für das Unternehmen mit ihm.